Anfang des Jahres war ich mit dem Wander-Influencer Tschouna (den ich per Zufall mal im Bus getroffen hatte) auf einem 15-km-Lauf und wir redeten unter anderem über Ziele fürs 2025. Er erzählte mir, dass er sich beim Swiss City Marathon am 26.10.2025 für den Oktober angemeldet hatte. Bis dahin hatte ich zwar schon einen Halbmarathon hinter mir, aber ich war mir unsicher, ob ich auch den ganzen schaffe. Denn nach dem Halbmarathon war ich wirklich komplett kaputt. Er ermutigte mich, mich auch anzumelden, und so kam es dazu, dass ich ein fixes Ziel fürs Jahr hatte – 42 km zu laufen … Doch dann kam alles anders. Nur wenige Wochen nach unserem gemeinsamen Lauf lief ich bereits «spontan» meinen ersten 50km-Ultra. Ehrlich gesagt bin ich immer noch überrascht, wie ich das geschafft hatte. Da begann quasi meine «Ultra»-Karriere.
Später lief ich dann noch weitere Rekorddistanzen, welche bei den Projekten aufgelistet sind. Im Oktober ging es nicht mehr um die Distanz, sondern um die Zeit. Ich wusste, dass ich die Ausdauer hatte; doch hatte ich auch die Schnelligkeit? Die Frage stellte ich mir und so setzte ich mir die magische 3h30min-Grenze als Ziel. Schlussendlich hat es nicht ganz gereicht und ich habe mein Ziel um 5 min verpasst. Doch es hat mir wieder einmal bewiesen, zu was mein Körper in der Lage ist. Schlussendlich ist jede Marathon-Zeit super und die 3 h 34 min sind für mich ein überwältigendes Ergebnis.